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Telly Savalas: Die Biografie des Kojak-Darstellers – Emmy-Gewinner und Hollywood-Ikone

Aristotelis „Telly“ Savalas (21. Januar 1922 – 22. Januar 1994) war ein charismatischer US-amerikanischer Schauspieler griechischer Herkunft. Weltbekannt wurde er in den 1970er Jahren durch seine ikonische Titelrolle als Detective Lt. Theo Kojak in der gleichnamigen Fernsehserie, für die er 1974 einen Emmy Award als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie erhielt. Parallel baute er eine beeindruckende Filmkarriere auf und erhielt 1962 eine Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller für Birdman of Alcatraz.

Kurze Fakten: Telly Savalas

  • Beruf: Schauspieler
  • Bekannt für: Die Rolle des Detective Lt. Theo Kojak in der TV-Dramaserie Kojak aus den 1970er Jahren
  • Geboren: 21. Januar 1922 in Garden City, New York
  • Gestorben: 22. Januar 1994 in Universal City, Kalifornien
  • Bildung: Columbia University
  • Schlüsseleistung: Emmy Award für herausragenden Hauptdarsteller in einer Dramaserie in Kojak
  • Berühmtes Zitat: „Who loves ya, baby?“ („Wer liebt dich, Baby?“)

Frühes Leben und Karrierebeginn

Als zweites von fünf Kindern griechischer Einwanderer – Nick und Christina Savalas – half Telly früh mit: Er verkaufte Zeitungen und putzte Schuhe, um die Familie zu unterstützen. Bei Schulbeginn sprach er nur Griechisch, lernte aber rasch Englisch. 1940 schloss er die High School in Floral Park, New York, ab.

Während des Zweiten Weltkriegs diente Savalas drei Jahre in der US-Armee und wurde mit dem Purple Heart ausgezeichnet. Nach dem Krieg studierte er an der Columbia University Radio- und Fernsehproduktion. Diese Kenntnisse nutzte er in den 1950er Jahren bei Voice of America, wo er seine eigene Talkshow Telly's Coffee Shop moderierte.

Ein Hollywood-Agent entdeckte ihn zufällig: Savalas imitierte einen französischen Akzent am Telefon und landete eine Rolle in „And Bring Home a Baby“, einer Folge von Armstrong Circle Theatre (CBS, 1958). Bald folgte Gastauftritte in Serien, bevor er 1961 eine feste Rolle in Acapulco erhielt.

Filmkarriere

Savalas debütierte 1961 in Mad Dog Coll. Burt Lancaster war beeindruckt und holte ihn für The Young Savages. 1962 folgte die Oscar-Nominierung für Birdman of Alcatraz neben Lancaster. Weitere Erfolge: The Interns und The New Interns.

1965 rasierte er sich für Pontius Pilatus in The Greatest Story Ever Told den Kopf – ein Markenzeichen, das blieb. Highlights: Der Schurke in Das dreckige Dutzend (1967), Blofeld in Im Geheimdienst Ihrer Majestät (James Bond, 1969), sowie Rollen neben Clint Eastwood in Kelly's Heroes und Charles Bronson in Violent City (1970).

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Detective Kojak

Savalas verkörperte Kojak erstmals 1973 im TV-Film Die Marcus-Nelson-Morde. CBS wandelte es in eine Serie um. Der raue New Yorker Cop mit Lutscher und dem Slogan „Who loves ya, baby?“ wurde Kult. Die Show toppte Nielsen-Ratings: Top 10 in Staffel 1, Top 20 danach. Nach fünf Staffeln endete sie 1978, wurde aber 1985–1990 mit sieben TV-Filmen fortgesetzt.

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Savalas gewann 1974 den Emmy und blieb trotz Serienengagement filmaktiv. Danach folgten Cameos und Nebenrollen.

Privatleben

Savalas war dreimal verheiratet. 1948 heiratete er Katherine Nicolaides (Tochter Christina, 1950). Scheidung 1957. 1960 folgte Marilyn Garden (Töchter Penelope, Candace); Scheidung 1974. Mit Sally Adams (1969–1978) hatte er Sohn Nicholas (1973). 1984 heiratete er Julie Hovland (Sohn Christian, Tochter Ariana); diese Ehe hielt bis zu seinem Tod.

Spätes Leben und Tod

Außerhalb des Films gelang Savalas ein Hit: Seine Spoken-Word-Version von „If“ (Bread-Cover) toppte 1975 die UK-Charts. Er war Pokermeister und Rennpferdebesitzer (Telly's Pop).

1988 diagnostiziert mit Blasenkrebs, starb er am 22. Januar 1994 an Krebsfolgen (Blase/Prostata). Begraben in Los Angeles.