Beim Marvel Cinematic Universe (MCU) denkt man nicht sofort an Francis Ford Coppola. Doch Nate Moore, Vizepräsident bei Marvel Studios, ist überzeugt: Das kommende 'Black Panther: Wakanda Forever' weckt Assoziationen zu 'Der Pate'.
Der Original-'Black Panther' war der einzige MCU-Film mit einer Oscar-Nominierung als Bester Film – die Erwartungen an die Fortsetzung sind enorm. Nach dem frühen Tod von Chadwick Boseman, der 2018 T'Challa spielte, fragen sich Fans, wie das Erbe geehrt wird. Moores Vergleich deutet entweder auf kühnes Marketing oder echten Glauben an filmhistorische Relevanz hin.
Jeder MCU-Film erzählt eine eigene Geschichte und knüpft an frühere an. 'Black Panther' profitierte von Wakandas Unerforschtem im MCU und schuf so eine eigenständige Welt. 'Wakanda Forever' muss hingegen mit dem Tod des Königs und Wakandas neuer globaler Rolle umgehen.
Wie Moore erklärt, ist der 'Pate'-Vergleich gar nicht so abwegig.
Wakanda Forever: Die Saga verfeindeter Familien
Im Interview mit Total Film Magazine sagte Nate Moore, Vice President of Production and Development bei Marvel: 'Es gibt ein bisschen … Der Pate … klingt verrückt, aber da ist dieses Gefühl von Kriegsfamilien. Der Film dreht sich darum, dass Wakanda einen ebenbürtigen Gegner findet – Namors Welt von Talocan' (via The Direct).
'Wakanda Forever' führt Namor the Sub-Mariner (Tenoch Huerta) ein, einen Mutanten, der über das Unterwasserreich Talocan herrscht. Der Konflikt mit Wakanda treibt die Handlung an: Namor verachtet die Menschheit für den Schaden an den Ozeanen. So gesehen passen Parallelen zu Coppolas Gangster-Epos mit den rivalisierenden Clans Corleone und Tattaglia.
Moore beschreibt es als Geschichte 'zweier isolationistischer, unglaublich mächtiger Nationen, die herausfinden müssen, wie sie koexistieren können'. Namor bringt einen Vorschlag nach Wakanda – ähnlich wie einer der fünf Familien in 'Der Pate'.
Ob weitere Ähnlichkeiten bestehen, zeigt der Film. 'Black Panther: Wakanda Forever' startet am 11. November in den Kinos.