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Marilyn Monroe: Die faszinierende Biografie der Hollywood-Ikone

Bekannt für: Berühmtheit als Schauspielerin, Sexsymbol und "blonde Sexbombe"

Lebensdaten: 1. Juni 1926 – 5. August 1962
Beruf: Filmschauspielerin
Auch bekannt als: Norma Jeane Baker, Norma Jean Baker, Norma Jean Mortenson, Norma Jean Mortensen
Religion: Zum Judentum konvertiert

Frühes Leben

Marilyn Monroe, in ihrer Kindheit als Norma Jeane Baker bekannt, wurde am 1. Juni 1926 als Tochter der Filmtechnikerin Gladys Mortenson geboren. Ihr Stiefvater Edward Mortenson verließ die Familie früh, und der biologische Vater war vermutlich der Studioangestellte C. Stanley Gifford. Kurz nach der Geburt erkrankte Gladys an einer Geisteskrankheit und verbrachte große Teile von Normas Jugend in einer Institution. Norma Jean wuchs in zwölf Pflegefamilien und einem Waisenhaus auf. Sie besuchte die Van Nuys High School in Los Angeles, Kalifornien.

Mit 16 Jahren entkam sie dem Pflegesystem durch ihre Heirat mit dem 20-jährigen James Dougherty. 1943 trat er der U.S. Merchant Marine bei. Norma Jean arbeitete in einer Flugzeugfabrik im Rahmen der Kriegsproduktion – zunächst als Fallschirminspektorin, später als Lackiererin. Bei offiziellen Werbefotos entdeckte sie ihr Fotomodell-Talent, absolvierte einen Modelkurs und begann Teilzeit zu posieren.

Der Erfolg als Model weckte ihren Schauspieltraum. 1946 ließ sie sich von Dougherty scheiden, blondierte ihr Haar und unterschrieb am 26. August einen Einjahresvertrag bei Twentieth Century-Fox für 125 Dollar monatlich. Casting-Direktor Ben Lyon schlug den Vornamen Marilyn vor; sie wählte den Nachnamen ihrer Großmutter, Monroe.

Aufstieg als Schauspielerin

In ihrem ersten Jahr bei Fox landeten ihre kleinen Rollen auf dem Schneiderboden. 1947 folgte ein Vertrag bei Columbia – mit ähnlich magerem Ergebnis.

1950 posierte Marilyn Monroe für Nacktfotos von Tom Kelley, die als Kalenderkunst verkauft wurden. Im selben Jahr brillierte sie in einer ungenannten Nebenrolle in The Asphalt Jungle, was eine Flut von Fanpost auslöste. Ihr Image als blonde Sexbombe festigte sich.

Twentieth Century-Fox schloss nun einen Siebenjahresvertrag. Sie spielte in All About Eve. 1953 folgte ihre erste Hauptrolle in Niagara, dann Herren bevorzugen Blondinen, wo sie sang und erstmals eine eigene Garderobe erhielt.

Im Januar 1954 heiratete sie den Baseball-Star Joe DiMaggio. Die Ehe hielt nur bis Oktober.

Das verflixte siebte Jahr

Für Das verflixte siebte Jahr (1955) entstand das ikonische Foto: Marilyn im weißen Neckholder-Kleid über einem U-Bahn-Gitter, ihr Rock durch Luftströmung hochgeweht, sie greift lachend danach. Dieses Bild wurde legendär.

Nach dem Film, in dem sie die "dumme Blonde" verkörperte, strebte sie ernsthaftere Rollen an. Trotz Skepsis löste sie ihren Vertrag, zog nach New York und studierte ein Jahr bei Lee Strasberg im Actors Studio.

Erfolge und persönliche Kämpfe

1955 gründete sie mit Milton Greene Marilyn Monroe Productions und schloss einen neuen Fox-Vertrag. Bus Stop (1956) begeisterte die Kritiker, doch Depressionen, Selbstzweifel, Drogen und Alkohol holten sie ein – familiär bedingt, da Mutter und Großeltern psychisch erkrankt waren.

Sie nahm Schlaftabletten gegen Insomnie, besuchte Psychiater, kam verspätet oder gar nicht zum Dreh.

Heirat mit Arthur Miller

Kurz nach Bus Stop heiratete sie Dramatiker Arthur Miller und konvertierte zum Judentum. Zwei ruhige Jahre folgten, unterbrochen von Millers HUAC-Problemen und ihren Fehlgeburten, die ihre Kämpfe verschärften.

Der Prinz und das Showgirl brachte gemischte Kritiken. Let's Make Love führte zu einer Affäre mit Yves Montand. Arthur Miller schrieb Die Außenseiter für sie; trotz Drehprobleme glänzte sie. Clark Gabels Tod traf sie hart.

1961 ließen sie sich scheiden. Gerüchte über Affären mit John F. und Robert F. Kennedy kursierten.

Letzte Monate

Bei Something's Got to Give führten Verspätungen und Sucht zur Entlassung nach einem Monat. Sie wurde in eine Klinik eingewiesen, durfte zurückkehren, nahm aber nie wieder Drehs auf.

Am 5. August 1962 fand ihre Haushälterin sie tot in Los Angeles – leere Schlaftablettenflasche neben ihr. Der Gerichtsmediziner urteilte: Überdosis Barbiturate, wahrscheinlicher Suizid. Keine Foulspiel-Anhaltspunkte.

Joe DiMaggio organisierte die Beerdigung; Lee Strasberg hielt die Rede.

Eltern

  • Mutter: Gladys Monroe Baker (auch Gladys Pearl Baker oder Gladys Monroe Mortenson)
  • Vater: Edward Mortenson oder C. Stanley Gifford

Ehemänner

  1. James Dougherty (verheiratet 19. Juni 1942; geschieden 13. September 1946)
  2. Joe DiMaggio (verheiratet 14. Januar 1954; geschieden 27. Oktober 1954)
  3. Arthur Miller (verheiratet 29. Juni 1956; geschieden 24. Januar 1961)

Bildung

  • Van Nuys High School
  • 3-monatiger Modellkurs
  • Dramatrainerin Natasha Lytess
  • Actors Lab, Los Angeles
  • Actors Studio, New York