DeuAq.com >> Leben >  >> Unterhaltung

Batman: Ego – Der unverzichtbare Comic, um Pattinsons „The Batman“ wirklich zu verstehen

Was ist Batman wirklich? Ein Superheld, der größte Detektiv der Welt, der dunkle Ritter – all das trifft zu. Doch graben Sie tiefer in Bruce Waynes Psyche, enthüllen sich Schichten, die Batman zu etwas Psychischem, Übernatürlichem oder dem Todestraum eines traumatisierten Jungen machen. Darwyn Cooke fasst dies brillant in seinem One-Shot Batman: EgoEine psychotische Rutschpartie ins Herz der Dunkelheit – zusammen, veröffentlicht 2000 von DC Comics.

Mit dem Kinostart von The Batman diese Woche denke ich über die eine Batman-Geschichte nach, die ich Fans empfehle: vorab als Vorgeschmack oder danach als Vertiefung. Viele Klassiker wie Batman: Jahr Eins, Batman: Das lange Halloween, „The Man Who Falls“ oder The Dark Knight Returns prägten Filme von Burton, Nolan und Snyder. Doch statt der Üblichen wähle ich Ego, eine der ersten Einflüsse, die Regisseur Matt Reeves für seinen Film nennt – und eine der am wenigsten bekannten.

Kürzer als viele Epics, ist Ego eine meisterhafte psychologische Studie. Sie zeigt Bruce Wayne und Batman als zwei entfremdete Hälften, die nach einem Trauma um die Kontrolle kämpfen. Die Handlung startet mit Batman auf der Jagd nach Informant Buster Snibbs nach Jokers Amoklauf mit 27 Toten. Snibbs, der für den Joker arbeitete, flieht – doch die Wahrheit ist grausamer: Der Joker drohte seiner Familie, also tötete Snibbs sie selbst, um Schlimmeres zu verhindern, und macht Batman verantwortlich.

Diese Tragödie zwingt Bruce, seine Eltern zu betrauern und die Heilmission seines Vaters als Arzt zu erinnern. Er sinniert, Batman aufzugeben, doch sein dunkles Alter Ego konfrontiert ihn mit Schwäche und Zweifeln. Cooke beleuchtet treffend Batmans No-Kill-Regel: Nachgeben würde ihn zum Monster machen.

Batman: Ego – Der unverzichtbare Comic, um Pattinsons „The Batman“ wirklich zu verstehenBatman: Ego und andere Geschichten

Batman: Ich

Batman schlägt vor, wie Harvey Dent eine dissoziative Störung voll anzunehmen, um Bruce von der Schuld zu befreien. Bruce wehrt sich: Den Batman zu töten wäre Selbstmord, da Bruce nur durch ihn die Gasse überlebte. Seine Entscheidung ist logisch, doch die innere Reise macht Ego unvergesslich. Besonders passend zu The Batman, das Wayne und Batman differenziert.

Kein trockener Essay: Cooke, der 2016 an Krebs starb, startete bei DC als Storyboard-Künstler für Batman: The Animated Series – für viele die ultimative Batman-Adaption. Ego teilt deren Stil: Zugänglich karikaturhaft, doch tiefgründig. Es seziert Waynes Verhältnis zu Eltern, Tod, Frauen, Schurken und Robin neu. Batmans Eltern sterben hier wie nie zuvor.

Weniger poliert als Miller oder O’Neil, doch emotional reif – ideal für Pattinsons ausgereifte Batman-Version.

The Batman läuft jetzt in den Kinos.

Die Deluxe-Edition von Batman: Ego hier:

Batman: Ego – Der unverzichtbare Comic, um Pattinsons „The Batman“ wirklich zu verstehenBatman: Ego and Other Tails Deluxe Edition

Batman: Ego, Deluxe Edition.