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Man-Bull in She-Hulk Folge 7: Ursprung, Comic-Hintergrund und MCU-Transformation

Enthält Spoiler für Folge 7 von „She-Hulk: Attorney at Law“

Die Work-Life-Balance zu meistern ist für Jennifer Walters (Tatiana Maslany) keine leichte Aufgabe – erst recht nicht als Anwältin, die sich jederzeit in den Hulk verwandeln kann. In Folge 7 von „She-Hulk: Attorney at Law“ kommt sie dem Ideal jedoch nahe, indem sie mit Josh (Trevor Salter), dem charmanten Hochzeitsgast aus Folge 6, ausgeht. Leider entpuppt sich Josh als üble Überraschung: Er lässt Jen mit einem Ghosting zurück, während ihre Pflichten als Anwältin und Superheldin sie zu Emil Blonskys (Tim Roth) neuem Refugium führen.

Jens Aufenthalt dort wird länger als geplant, als ein Kampf zwischen zwei von Blonskys Gästen ihr Auto ramponiert. Die Beteiligten sind echte Comic-Veteranen: Der draufgängerische El Aguila (Joseph Castillo-Midyett), der betont kein Matador zu sein – obwohl er so wirkt –, provoziert seinen Kumpel Man-Bull (Nathan Hurd).

In der Serie ist Man-Bull das Ergebnis eines wissenschaftlichen Experiments und ein willkommener Gast in Blonskys entspanntem Rückzugsort, wo er an seinen Wut- und Co-Abhängigkeitsproblemen arbeitet. Zunächst misstrauisch gegenüber Jen, erweist er sich als sympathischer Mensch-Rinder-Hybrid, der unterstützend und hilfsbereit ist. Doch wie sieht seine Ursprungsgeschichte wirklich aus?

Man-Bull: Wissenschaftliches Experiment und ewiger Underdog unter Marvels Superschurken

„She-Hulk: Attorney at Law“ lässt Man-Bulls Hintergrund bewusst vage und nennt ihn ein Laborexperiment – eine treue Adaption der Comics. Dort ist er William Taurens, ein kleiner Gauner, der in die Fänge eines wahnsinnigen Wissenschaftlers gerät. Als Daredevil eine Verschwörung aufdeckt und unschuldige Testsubjekte rettet, wird Taurens zum Opfer: Er mutiert zum bulligen Mann-Stier-Hybrid und wählt seinen ikonischen Schurkennamen.

Seine Karriere als Mid-Tier-Bösewicht ist klassisch: Er scheitert an Daredevil und Hulk, landet im Knast, bricht aus und experimentiert mit verschiedenen Formen – mal stärker, mal animalischer als in der Serie. Die MCU-Version wirkt deutlich sympathischer und weniger aggressiv, mit Andeutungen von innerem Leid. Dank Blonskys Hilfe könnte Man-Bull auf dem Weg zu einem besseren Ich sein – fernab purer Schurkerei.