Die Serie „She-Hulk: Attorney at Law“ nutzt ihr Potenzial im Marvel Cinematic Universe (MCU) konsequent aus. Über neun Folgen integriert sie zahlreiche MCU-Charaktere und Referenzen direkt in den Weg der vierten-Wand-Brecherin Jennifer Walters (Tatiana Maslany). Nach der Erkundung der Beziehung zu ihrem Cousin Bruce „Hulk“ Banner (Mark Ruffalo) in Folge 1 begegnen Fans Sorcerer Supreme Wong (Benedict Wong), Emil „Abomination“ Blonsky (Tim Roth), Daredevil (Charlie Cox) sowie Anspielungen auf New Asgard, Thor und Captain Americas Liebesleben (Chris Evans). „She-Hulk“ positioniert sich klar in der großen MCU-Erzählung.
Das Finale führt neue Elemente ein, die zukünftige MCU-Projekte vorbereiten könnten – darunter Hulks Sohn Skaar (Wil Deusner), der Spekulationen um einen „World War Hulk“-Film anheizt. Wie in der Marvel-Tradition gibt es eine Post-Credits-Szene, die Fragen zur Zukunft beliebter Figuren aufwirft.
Abomination gesteht im She-Hulk-Finale sein Verbrechen
Obwohl das Finale einen Kampf zwischen She-Hulk, Hulk, Abomination, dem verwandelten Todd Phelps (Jon Bass) und Titania (Jameela Jamil) andeutet, bricht She-Hulk die vierte Wand und tritt in unsere Realität ein. Sie fordert „Kevin“ – eine Anspielung auf Marvel-Studios-Chef Kevin Feige. Als sie erkennt, dass „Kevin“ eine KI ist, verlangt sie Änderungen, die Figuren für ihre Taten verantwortlich machen. Der Kampf entfällt: Todd wird für den Hack von Jens Geräten verhaftet, Emil für Bewährungsverstoß.
Emil Blonsky akzeptiert dank seiner neuen Zen-Haltung 10 Jahre Haft. Doch die Post-Credits-Szene zeigt Wong, der ein Portal in Emils Glasgefängnis öffnet. Emil fragt nach WLAN in Kamar-Taj. Was treibt Wong an?
Die tiefe Freundschaft zwischen Wong und Blonsky
Wongs wiederholte Befreiungsversuche – trotz Ermahnung in Folge 3 – deuten auf echte Freundschaft hin. Dort tritt er als Zeuge für Blonskys Bewährung auf und gesteht die Flucht. Blonsky lehnt Zuflucht ab, um seine Reform zu beweisen. Die Behörden werfen Wong ein Verbrechen vor; er verschwindet per Portal. Wongs Beliebtheit im MCU – von Karaoke mit Shang-Chi bis „Sopranos“-Abenden mit Madisynn (Patty Guggenheim) – macht ihn zum Freundesmagneten. Er lässt Blonsky nicht ein Jahrzehnt verrotten.
Wong braucht Abomination als Trainingsgegner
Vor „She-Hulk“ kämpfte Abomination in „Shang-Chi und die Legende der Zehn Ringe“ gegen Wong – als Teil seines Trainings. Keine Feindschaft, sondern Respekt. Wong könnte Abomination für Kamar-Taj-Schüler einsetzen, sein Zufluchtsangebot einlösen oder eine eigene Serie planen. Benedict Wong liebt die Rolle: „Ich genieße es, wohin sie mich führt – jede Schicht enthüllt mehr vom Sorcerer Supreme“ (The Hollywood Reporter). Als mächtiger Magier hat Wong treue Verbündete. Fans warten gespannt auf mehr Abomination und Sorcerer Supreme.