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'Haus des Drachen': Olivia Cooke erklärt Alicents echte Verwirrung um Aegon

Enthält Spoiler für „Das Haus des Drachen“, Staffel 1, Folge 8 – „Der Herr der Gezeiten“

Die neueste Folge von HBOs „House of the Dragon“ mit dem Titel „The Lord of the Tides“ markiert einen weiteren großen Wendepunkt im Machtspiel um Westeros – inklusive eines Sechs-Jahre-Zeitsprungs. Nach der schweren Verwundung von Lord Corlys Velaryon (Steve Toussaint) im Kampf rückt die Nachfolge als Lord of the Driftmark ins Zentrum. In dieser politischen Auseinandersetzung steht Ser Vaemond Velaryon (Wil Johnson) Lucerys (Elliot Grihault) gegenüber. King's Landing zweifelt zunehmend an der Fähigkeit des geschwächten Königs Viserys (Paddy Considine), die Sache zu klären. Doch Viserys überrascht alle: Er humpelt zum Eisernen Thron und erklärt Lucerys offiziell zum Erben – zur großen Erleichterung seiner Mutter, Prinzessin Rhaenyra (Emma D'Arcy).

Für einen Moment scheint dieser Triumph den eskalierenden Konflikt zwischen Rhaenyra und Königin Alicent (Olivia Cooke) zu entschärfen. Alicent erkennt sogar Rhaenyras Aufstieg an. Doch Viserys' Halluzinationen auf dem Sterbebett verändern alles: Er verwechselt Alicent mit Rhaenyra und zitiert Passagen aus Aegon des Eroberers Prophezeiung vom „versprochenen Prinzen“. Alicent interpretiert dies so, als würde er seine Entscheidung umstoßen und ihren Sohn Aegon (Tom Glynn-Carney) zum König machen.

Seit diesem Schlusstwist diskutieren Fans hitzig über Alicents Absichten: War ihre Verwirrung echt? Olivia Cooke selbst teilt nun exklusive Einblicke in ihren Denkprozess.

Olivia Cooke verkörpert Alicents echte Verwirrung

Queen Alicents Handlungen sorgen im „House of the Dragon“-Fandom für hitzige Debatten. Ihre Deutung von Viserys' letzten Worten heizt die Kontroverse weiter an: Hörte sie zynisch, was sie hören wollte, um Aegons Thronanspruch zu stützen? Oder missverstand sie ihn tatsächlich? Der Text lässt beide Interpretationen zu. Doch in einem Interview mit der New York Times zusammen mit Emma D'Arcy deutet Olivia Cooke auf Letzteres hin.

Auf die Frage, ob Alicent wirklich glaubt, Viserys habe Aegon gemeint, erwidert Cooke: „Wir haben intensiv darüber diskutiert. Sie ist so müde von den Kämpfen, trägt diesen Klumpen aus Bitterkeit und Angst im Bauch: ‚Lass es einfach los, Rhaenyra ist die Erbin, das ist okay.‘“

Cooke betont sogar, dass Alicent nicht unbedingt wollte, dass Viserys Aegon meinte – sie sei vielmehr verärgert über das falsch verstandene Wort: „Sie denkt: ‚Nach all dem?‘ Aber Viserys liegt sterbend da, hat es so gesagt, also muss sie es umsetzen. Ob unbewusstes Wunschdenken? Ich weiß es nicht, so habe ich es aber gespielt.“

Regisseurin Geeta Vasant Patel bestätigt die Intention

Olivia Cooke ist nicht allein mit dieser Sicht. Regisseurin Geeta Vasant Patel von „The Lord of the Tides“ erklärte im Hollywood Reporter: „Es ist interessant, dass Sie das sagen – ich hatte Angst davor. Die Absicht war, dass sie wirklich glaubte, er meine ihren Sohn als Erben. Der einzige Weg dahin war, Alicents Verletzlichkeit und Unschuld zu zeigen. Wir mussten sie weniger berechnend wirken lassen, mehr wie das Mädchen, das wir aus früheren Folgen kennen.“

Trotz klarer Intention freut sich Patel über die Fan-Kontroverse: „Dass Sie verwirrt waren, fühlt sich gut an. Das war eine hohe Hürde nach Miguels Episode sieben, in der Alicent mit Larys endet. Ich habe ihn angerufen: ‚Hilf mir bitte mit Alicent!‘ Seine Antwort: ‚Nein, du schaffst das allein!‘“