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Ron und Clint Howard: Wie ihr Vater Rance ihre Kindheit in Hollywood schützte

Das Aufwachsen in Hollywood birgt enorme Risiken – doch für Ron und Clint Howard verhinderte ihr Vater Rance, dass es schiefging. Die berühmten Brüder enthüllen in ihrem Bestseller The Boys: A Memoir of Family and Hollywood, wie er ihnen eine echte Kindheit ermöglichte. Für Eltern talentierter Nachwuchsschauspieler bieten ihre Erfahrungen wertvolle Einblicke. Kürzlich sprach Väterlich per Zoom mit den Howards über das Buch.

Hier teilen Ron und Clint ihre Gedanken zu widersprüchlichen Erinnerungen, dem Leben als Kind in der Öffentlichkeit und Lektionen für Eltern.

Die Karrieren der Brüder sind legendär: Ron wurde als Opie in The Andy Griffith Show berühmt, Clint begeisterte in Serien wie The Streets of San Francisco und Night Gallery. Ikonisch bleibt Clints Rolle als kleiner Außerirdischer in der ersten regulären Star Trek-Folge nach den Piloten, „Das Corbomit-Manöver“. „Ich war erst sechs und erinnere mich nur vage an William Shatner“, sagt Clint. Als Erwachsene blühten beide auf – Ron als gefeierter Regisseur, der Clint in Filmen wie Apollo 13 und Solo besetzte. Trotz unterschiedlicher Persönlichkeiten schrieben sie gemeinsam Memoiren. Warum?

Clint Howard erklärt: Der Tod ihres Vaters Rance 2017 war der Auslöser. „Wir waren Waisen. Ich trauerte nicht richtig, wurde taub. Das Buch mit Ron zu schreiben, ehrte unsere Eltern und tat gut.“

Ron und Clint Howard: Wie ihr Vater Rance ihre Kindheit in Hollywood schützteThe Boys: A Memoir of Hollywood and Family

The Boys von Ron und Clint Howard

Ron, selbst erfolgreicher Autor und Produzent, stimmt zu: „Ohne Deadline und Clints Antrieb hätte ich es nicht geschafft. Es ist die Geschichte unserer Eltern Rance und Jean, voller Nostalgie für ein breites Publikum.“

Das Buch ist kein reiner Rückblick, sondern basiert auf persönlichen Erinnerungen – die sich manchmal widersprechen. „Meine Perspektive unterscheidet sich von Rons, er ist fünf Jahre älter und reifer“, sagt Clint. „Aber wir plaudern wie unsere Mutter.“ Ron ergänzt: „Wir haben diese Unterschiede bewusst integriert – sie sind eine Stärke. Unstimmigkeiten werden hervorgehoben und thematisiert.“

Einig sind sie sich: Vater Rance schützte ihre Kindheit. Ron erinnert sich: „Crewmitglieder scherzten derb am Set, schlossen mich ein – ich war 10. Dad sagte: ‚Fellas, Ron ist 10. Das ist keine Umkleide.‘ Er war kein Tyrann, aber integer – und das half uns.“

Für Eltern ist Showbusiness ein zweischneidiges Schwert. „Viele wollten Tipps von Dad zu Kinderdarstellern – deswegen schrieben wir das Buch“, sagt Clint. Ron: „The Boys ist auch ein Ratgeber. Es zeigt, wie man im harten Business überlebt – dank Elternunterstützung.“

The Boys ist in allen großen Buchhandlungen erhältlich und Sie können es hier kaufen.