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Die Instrumente des modernen Orchesters: Vollständige Übersicht und historische Entwicklung

Im 18. Jahrhundert übernahmen neu entwickelte Instrumente die Rollen ihrer Vorgänger. Blasinstrumente wie Fagott, Flöte und Oboe wurden in Paaren eingesetzt. Bis ins 19. Jahrhundert wuchsen die Bläser- und Schlagzeugsektionen ebenso wie die Streichergruppe beträchtlich.

Instrumente des modernen Orchesters

Neben Geige, Viola, Piccolo, Englischhorn, Waldhorn und Fagott umfassen die weiteren zentralen Instrumente des modernen Orchesters:

  • Klarinette: Seit ihrer Erfindung im späten 16. Jahrhundert hat die Klarinette eine beeindruckende Evolution durchlaufen. Zahlreiche Verbesserungen führten zu vielfältigen Modellen, die heute unverzichtbar sind.
  • Kontrafagott: Dieses Rohrblattinstrument aus der Bläserfamilie ist größer als das Fagott und daher als "der große Bruder des Fagotts" bekannt. Es klingt tiefer und erfordert vom Spieler eine starke Lungenkraft.
  • Kontrabass: Auch als Akustikbass, Bassvioline, Streichbass, Stand-up-Bass oder Doghouse-Bass bezeichnet, bildet es den tiefsten Tonbereich der Streicher.
  • Posaune: Im 19. Jahrhundert entstanden Ventil- und Zugposaunen. Die B-Posaune ist die gängigste, ergänzt durch die Bassposaune für orchestrale Werke, in verschiedenen Größen und Formen.
  • Trompete: Die B-Trompete dominiert, gefolgt von C-, D-, Es- und Piccolo-Trompete (Bach-Trompete). Verwandte Instrumente sind Kornett, Flügelhorn und Signalhörner.
  • Tuba: 1835 erfanden Johann Gottfried Moritz und Wilhelm Wieprecht die F-Basstuba. Für Militär- und Blaskapellen eignen sich BB-Bass und Es-Bass.
  • Basstrommel: Als größte und tiefststimmige Trommel der Percussion-Familie wird sie in Orchestern und Blaskapellen eingesetzt.
  • Pauke: Auch Orchesterpauken genannt, stammen sie aus indischen Militär- und Parademusiken. In Europa adaptiert, nutzten Komponisten wie Bach und Händel sie im Symphonieorchester.
  • Kleine Trommel: Dieses zylindrische Schlagwerk wird mit Stöcken oder Händen gespielt und ist in Pop- sowie moderner Orchestermusik präsent.
  • Becken: Ursprünge in Ägypten, Israel und Griechenland (zur Ehre von Dionysos). In Pompeji gefunden, später in europäischer Orchestermusik integriert.
  • Dreieck: Seit dem 18. Jahrhundert in türkischer Janitscharenmusik und Orchestern, im 19. Jahrhundert wegen seines charakteristischen Klangs beliebt.