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Was ist ein Riff? Die einprägsame musikalische Phrase von Rock bis Klassik erklärt

Im Songwriting bezeichnet der „Hook“ die wiederholte lyrische Phrase, die das Lied zusammenfasst und hängenbleibt. Bei der Musik selbst spricht man vom „Riff“ – einer wiederholten Abfolge von Noten, Akkordmustern oder Phrasen. Häufig dient ein Riff als ikonische Einleitung, etwa ein markantes Gitarrenriff. Besonders in Pop, Rock und Jazz sind Riffs omnipräsent. Im Unterschied zum Lick, der ein Standardmuster darstellt, können Riffs umfangreiche, wiederholte Akkordfolgen umfassen.

Beliebte Songs mit unvergesslichen Riffs

Ein Paradebeispiel ist Smoke on the Water von Deep Purple, gespielt von Ritchie Blackmore. Dieses Rock-Riff basiert auf der pentatonischen G-Tonleiter (G, A, B, D, E) – einfach, einprägsam und ideal für E-Gitarren-Anfänger. Schauen Sie sich Ritchie Blackmore an, wie er das Riff demonstriert, um den authentischen Sound zu erfassen.

Weitere Klassiker mit eingängigen Riffs sind:

  • Tagesausflügler von den Beatles
  • Zufriedenheit von den Rolling Stones
  • Herzensbrecher von Led Zeppelin
  • Süßes Kind von mir von Guns ’n Roses
  • Sonnenschein deiner Liebe von Cream
  • Geh diesen Weg von Aerosmith

Die Pioniere der frühen Gitarrenriffs

In den späten 1950er Jahren revolutionierten Musiker wie Chuck Berry, Link Wray und Dave Davies den Rock ’n’ Roll mit schnelleren Tempi und komplexem Rhythm and Blues. Sie schufen die ersten ikonischen Gitarrenriffs. Seitdem evolvierten Riffs weiter – vom punkigen, rauen Sound von Gang of Four und AC/DC bis hin zu vielfältigen modernen Varianten.

Riffs lernen: Der perfekte Einstieg ins Gitarrenspiel

Einfache und klassische Riffs sind ideal für Anfänger, da sie motivierender sind als reine Akkordübungen und schnell Erfolge bringen. Zu den zugänglichsten modernen Riffs zählen Seven Nation Army von The White Stripes, Californication von Red Hot Chili Peppers und Will ich das wissen? von Arctic Monkeys.

Klassische Musikmuster: Das Ostinato

In der Klassik heißt die wiederholte Phrase „Ostinato“ statt Riff. Berühmt ist Canon in D von Johann Pachelbel, einem deutschen Komponisten, Organisten und Lehrer. Es nutzt die Akkordfolge D-Dur-A-Dur-B-Dur-Fis-Moll-G-Dur-D-Dur-G-Dur-A-Dur.

Ostinato, aus dem Italienischen für „hartnäckig“, reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück und blühte in der Barockzeit auf. Weitere Highlights: Boléro von Maurice Ravel und Suite in Es von Gustav Holst.